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Titel

Sachverständigenleistungen zur Bearbeitung einer Einlagerungskampagne von verpressbaren Mischabfällen

Vergabeverfahren

Öffentliche Ausschreibung
Bauauftrag (VOB)

Vergabestelle

Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume
Mercatorstraße 3
24106 Kiel

Ausführungsort

DE-24103 Kiel

Frist

18.06.2021

Beschreibung

a) Schleswig-Holstein

Adolf-Westphal-Str. 4

24143 Kiel

Zuschlagserteilung durch:Gebäudemanagement Schleswig-Holstein, AöR (GMSH), Geschäftsbereich Beschaffung, Gartenstr. 6, 24103 Kiel

Angebote einzureichen bei: Gebäudemanagement Schleswig-Holstein, AöR (GMSH), Geschäftsbereich Beschaffung, Gartenstr. 6, 24103 Kiel

b) Art der Vergabe Öffentliche Ausschreibung gem. § 9 UVgO

c) Form, in der Angebote einzureichen sind Die Angebote sind in elektronischer Form über das E-Vergabesystem der GMSH (Internet: http.:www.e-vergabe-sh.de) einzureichen. Für die elektronische Angebotsabgabe müssen Sie zur Abforderung der Vergabeunterlagen registriert sein.

d) Art und Umfang der Leistung sowie den Ort der Leistungserbringung Die atom- und strahlenschutzrechtliche Genehmigungs- und Aufsichtsbehörde des Landes Schleswig-Holstein hat Bedarf an folgenden Leistungen: Prüfung und begleitende Kontrollen für die Kampagne zur Einlagerung von ca. 80 Mg verpressbaren festen Mischabfällen aus verschiedenen Bereichen des Forschungsreaktors und des Heißen Labors von Hereon für das Endlager Konrad (KampagnenNummer: HZG 039162). Die Mischabfälle sollen im Zeitraum 2021-2031, aufgeteilt in Chargen, in der GNS-Betriebsstätte in Jülich hochdruckverpresst, ggf. getrocknet und verpackt werden. Die Zwischenlagerung der Gebinde erfolgt bei Hereon. Die erforderlichen Leistungen beinhalten: - Prüfung der im Rahmen der Kampagnen vorgelegten Unterlagen, soweit für die Bewertung im aufsichtlichen Verfahren erforderlich, - Prüfung des Ablaufplanes und Vorlage einer gutachtlichen Stellungnahme, - Prüfung der für die Durchführung der Kampagne erforderlichen Prozesse in der Anlage (z. B. Vorhandensein der erforderlichen Strahlenschutz- und Arbeitsanweisungen), - Prüfung der Eignung des vorgesehenen Equipments (z. B. Hebezeuge, Transportmittel), - Prüfung der Zwischenlagerfähigkeit der erzeugten Gebinde, - Teilnahme an begleitenden Kontrollen (soweit im Ablaufplan für die Sachverständige der Aufsichtsbehörde vorgesehen).

e) ggf. Anzahl, Größe und Art der einzelnen Lose Die Vergabe nach Losen wird vorbehalten nein

f) ggf. die Zulassung von Nebenangeboten Nebenangebote sind nicht zugelassen.

g) Ausführungsfristen Die Mischabfälle sollen im Zeitraum 2021-2031, aufgeteilt in Chargen, in der GNS-Betriebsstätte in Jülich hochdruckverpresst, ggf. getrocknet und verpackt werden.

h) Bezeichnung und Anschrift der Stelle, die die Vergabe- unterlagen abgibt Gebäudemanagement Schleswig-Holstein, AöR, (GMSH) Gartenstr. 6, 24103 Kiel, Telefon 0431/599-1479, Telefax 0431/599-1465

i) Angebots- und Bindefrist Angebotsschluss: Freitag, 25. Juni 2021, 7:30 Uhr Bindefrist: 31. Juli 2021

j) Höhe etwa geforderter Sicherheitsleistungen Entfällt.

k) wesentlichen Zahlungsbedingungen oder Angabe der Unterlagen, in denen sie enthalten sind Sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.

l) die mit dem Angebot oder Teilnahmeantrag vorzulegen- den Unterlagen, die die Auf- traggeber für die Beurteilung der Eignung des Bewerbers oder Bieters verlangen Der Bieter hat zum Nachweis seiner Befähigung und Erlaubnis der Berufsausübung und wirtschaftlichen, finanziellen, technischen sowie beruflichen Leistungsfähigkeit Angaben zu machen die mit dem Angebot vorzulegen sind: 1. Kennblatt des Unternehmens mit Angabe des Firmennamens, der Rechtsform, der Anschrift, des Ansprechpartners für den Zeitraum des Vergabeverfahrens, einschl. der Telefon- und Telefaxnummer, Emailadresse, der Umsatzsteueridentifikationsnummer und der Bankverbindung. 2. Eigenerklärung, dass: - Sie Ihren Verpflichtungen gem. § 128 GWB zur Zahlung der Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung nachgekommen sind und - keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen. 3. Eigenerklärung, dass ein Auszug aus dem Gewerbezentralregister keine negativen Eintragungen enthält. Hinweis: Die GMSH wird vor der beabsichtigten Zuschlagserteilung einen Gewerbezentralregisterauszug einholen. 4. Angebotsschreiben 5. Preisblatt 6. Verpflichtungserklärung zur Zahlung des Vergabemindestlohns 7. Eigenerklärung, dass eine Eintragung im Berufs- oder Handelsregister oder ein anderer, vergleichbarer Nachweis für die erlaubte Berufsausübung vorliegt. 8. Nachweis über das Vorliegen einer Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungshöhe von mindestens EUR 25 000 000 für Personen-, Sach- und Vermögensschäden, hilfsweise Bestätigung eines Versicherers (Risikoträgers, nicht Maklers) über die vorbehaltlose Bereitschaft, im Auftragsfall die Deckungssummen auf die genannten Beträge zu erhöhen. 9. Erklärung zum a) Gesamtumsatz und zum b) Umsatz für vergleichbare technische Beratungsleistungen, möglichst gesondert für Sachverständigenleistungen im atomrechtlichen Genehmigungsverfahren, jeweils in den letzten fünf Geschäftsjahren (nach Jahren aufgegliedert). 10. Angaben zum jährlichen Mittel der Anzahl der Beschäftigten und Anzahl der Führungskräfte, jeweils in den letzten drei Jahren. 11. Referenzen: Liste wesentlicher in den letzten fünf Jahren erbrachten Leistungen hinsichtlich der Begutachtung von kerntechnischen Anlagen (insbesondere von Transportbereitstellungshallen) im Rahmen von atomrechtlichen Genehmigungsverfahren. Referenzschreiben (Bescheinigung des Auftraggebers) - Referenzen sind entsprechend den Kategorien aufgegliedert übersichtlich darzustellen. 12. Angaben über die technische Leitung: Name und berufliche Qualifikation der Personen, welche die Leistung tatsächlich und verantwortlich erbringen (mind. Projektleiter und Stellvertreter), möglichst mit Angaben über persönliche Referenzen, möglichst Angaben zur im Auftragsfall vorgesehenen prozentualen Verfügbarkeit. 13. Eigenerklärung, aus der hervorgeht, über welche Ausstattung, welche Geräte und welche technische Ausrüstung der Bewerber für die Dienstleistungen verfügen wird (insbes. ggf. Software für Projektkommunikationssystem, Terminplanung und -verfolgung, Datenbanken zur Kostenschätzung und -verfolgung, Laborkapazitäten und Geräte zur Durchführung von radiologischen Messungen). 14. Nachweis der fachlichen Eignung und Erfahrung, die für die Sachverständigentätigkeit notwendigen, dem Stand von Wissenschaft und Technik entsprechenden theoretischen und praktischen Fachkenntnisse. - Befähigung, die Ergebnisse unter Trennung von Vorgaben und Schlussfolgerungen sowie unter Hervorhebung von Besonderheiten und möglichen Bedenken in schlüssiger und nachvollziehbarer Weise darzustellen - Nachweis einer mindestens fünfjährigen einschlägigen Berufserfahrung - vollständige Erfüllung der mit der Begutachtung verbundenen Anforderungen - Unbedenklichkeit in Bezug auf eine sachliche, unbestechliche und vertrauenswürdige Wahrnehmung der Aufgaben - Erstellung von Gutachten und sämtlicher weiterer gutachterlichen Stellungnahmen in deutscher Sprache unter Anwendung der Rahmenrichtlinie über die Gestaltung von Sachverständigengutachten in atomrechtlichen Verwaltungsverfahren (Bek. D. BMI v. 15.12.1983 – RS I 6-513820/4-GMBI. 1984 S. 21) und des einschlägigen Regelwerkes - Darstellung der Anzahl und Qualifikation der beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Projekt - Darstellung der regelmäßigen Verfügbarkeit der beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter Einbeziehung deren Beanspruchung in anderen Projekten 15. Eigenerklärung (Formblatt), ob im Falle eines Auftrages der Auftragnehmer Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt. Dabei ist auch der Auftragsanteil anzugeben, für den die Erteilung eines Unterauftragsbeabsichtigt wird. 16. Aussagekräftige Darstellung des sich bewerbenden Unternehmens (max. 4 DIN-A-4-Seiten) 17. Konzept zur Erbringung der Leistung 18. Preisliste für Berechnungen mit speziellen Programmen, Laborauswertungen und Messgeräteeinsatz gem. Preisliste des Anbieters 19. Fortbildung: Beschreibung und ggf. Nachweis regelmäßiger Teilnahme an Fortbildungsmaßnahmen und Erfahrungsaustausch zur Aufrechterhaltung aktueller Fachkenntnisse. 20. Qualitätssicherungsnormen: Nachweis des jeweiligen Bewerbers über die Erfüllung bestimmter Qualitätssicherungsnormen zur Verifizierung von Qualitätssicherungsmaßnahmen. 21. Einverständnis zur Überprüfung der Zuverlässigkeit gemäß § 12b AtG 22. Erklärung über ausreichende Anzahl von Sachverständigen mit gültiger Zuverlässigkeitsüberprüfung nach §12b Atomgesetz/Atomrechtliche Zuverlässigkeitsüberprüfungsverordnung Wichtige Hinweise für die Vorlage der einzureichenden Unterlagen: Die o. a. Erklärungen sind dem Angebot in der o. a. Reihenfolge auf einem jeweils gesonderten Blatt unter Verwendung der o.a. Nummerierung beizufügen (bitte keine Klarsichtfolien bzw. Spiral- oder, sonstige Heftungen, Trennblätter usw. verwenden). Die oben genannten Nachweise und Erklärungen sind auch für alle Parteien einer Bietergemeinschaft vorzulegen. Alle Partner einer Bietergemeinschaft müssen das Angebot mit den dazugehörigen Vergabeunterlagen unterzeichnet einreichen sowie einen Konsortialführer benennen. Fehlen beim Einreichen des Angebots vorzulegende Unterlagen (Nachweise/Erklärungen u. ä.) können diese von der Vergabestelle fristbewehrt nachgefordert werden. Präqualifikation: Zum Nachweis der unternehmensbezogenen Fachkunde, Leistungsfähigkeit, Gesetzestreue und Zuverlässigkeit kann die Bescheinigung der Eintragung in das amtliche Verzeichnis präqualifizierter Unternehmen für den Liefer- und Dienstleistungsbereich (www.amtliches-verzeichnis.ihk.de) vorgelegt werden. Darüberhinausgehend geforderte Unterlagen sind zusätzlich vorzulegen. Gewerbezentralregisterauszug: Ab einem Auftragswert von 30.000 Euro wird vor der Zuschlagserteilung ein Auszug aus dem Gewerbezentralregister beim Bundesministerium der Justiz angefordert.

m) Zuschlagskriterien, sofern diese nicht in den Vergabeunterlagen genannt werden 30 % Preis, 70 % Bearbeitungskonzept und Projektorganisation

n) Fragen Alle Anfragen zum Angebot sind über das e-Vergabesystem oder ausschließlich in schriftlicher Form per Mail zu stellen. Anfragen sind bis spätestens 18. Juni 2021, 10:00 Uhr zu stellen. Anfragen in schriftlicher Form per Mail sind an die folgende EMail-Adresse der GMSH zu richten: E-Mail: florian.seelig(at)gmsh.de

o) Bietergemeinschaften Bietergemeinschaften sind zugelassen. Die unter Buchstabe

l) genannten Eigenerklärung sind auch für alle Parteien einer Bietergemeinschaft vorzulegen. Alle Partner einer Bietergemeinschaft müssen das Angebot mit den dazugehörigen Vergabeunterlagen unterzeichnet einreichen sowie einen Konsortialführer benennen. Hierbei sind Hauptauftragnehmer und Unterauftragnehmer mit den jeweiligen Teilaufträgen zu benennen. Bietergemeinschaften haben gesondert zu erklären, dass sie gesamtschuldnerisch haften.

p) Verpflichtungserklärung nach dem Vergabegesetz Schleswig-Holstein Bieter sowie deren Nachunternehmer und Verleiher von Arbeitskräften, soweit diese bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind, müssen die gem. § 4 Abs. 1 Satz 1 VGSH erforderlichen Verpflichtungserklärungen mit Einreichung des Angebots abgeben. Die Verpflichtungserklärung zur Zahlung des Vergabemindestlohns ist Bestandteil der Vergabeunterlagen.

q) Hinweis zur e-Vergabe Elektronische Rechnungsstellung Wir stellen Ihnen die Vergabeunterlagen unter Internet: http.:www.e-vergabesh.de zur Verfügung. Wir empfehlen Ihnen dringend die kostenlose Registrierung auf unserer Vergabeplattform Internet: http.:www.e-vergabe-sh.de, um zu vermeiden, dass Sie aufgrund fehlender Informationen vom weiteren Verlauf des Vergabeverfahrens ausgeschlossen werden müssen. Sofern Sie noch nicht registriert sind, müssen Sie sich laufend selbständig über Änderungen oder Ergänzungen zum Vergabeverfahren unter Internet: http.:www.e-vergabe-sh.de informieren. Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert.

Veröffentlichung

Geonet Ausschreibung 37883 vom 03.06.2021