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Titel

Bestellung des externen Gefahrgutbeauftragten

Vergabeverfahren

Öffentliche Ausschreibung
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)

Auftraggeber

Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe
Stilleweg 2
30655 Hannover

Ausführungsort

DE-30655 Hannover

Frist

13.02.2020

Beschreibung

1. Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe

Stilleweg 2

30655 Hannover

E-Mail: arnold.neumann(at)bgr.de

b) Zuschlag erteilende Stelle Wie Hauptauftraggeber siehe a).

2. Angaben zum Verfahren

a) Verfahrensart Öffentliche Ausschreibung nach UVgO

b) Vertragsart Liefer- / Dienstleistungsauftrag

c) Geschäftszeichen 207-10104047.

3. Angaben zu Angeboten

a) Form der Angebote elektronisch ohne elektronische Signatur (Textform) mit fortgeschrittener elektronischer Signatur / fortgeschrittenem elektronischen Siegel mit qualifizierter elektronischer Signatur / qualifiziertem elektronischen Siegel

b) Fristen Ablauf der Angebotsfrist 13.02.2020 - 23:59 Uhr Ablauf der Bindefrist 06.03.2020

c) Sprache Deutsch (gilt auch für Rückfragen und Schriftverkehr).

4. Angaben zu Vergabeunterlagen

a) Vertraulichkeit Die Vergabeunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter Internet: www.evergabe-online.de/tenderdetails.html

b) Zugriff auf die Vergabeunterlagen Vergabeunterlagen werden nur elektronisch zur Verfügung gestellt

c) Zuständige Stelle Hauptauftraggeber siehe 1.a)

d) Anforderungsfrist 13.02.2020 - 23:59 Uhr.

5. Angaben zur Leistung

a) Art und Umfang der Leistung Gegenstand dieses Auftrags ist die Wahrnehmung der Tätigkeit des Gefahrgutbeauftragten sowie die Übernahme weiterer Aufgaben aus dem Bereich Verpackungsleistungen und Erstellung von Versanddokumenten für die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie LBEG) und das Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik (LIAG). Die Aufgaben des Gefahrgutbeauftragten sind in Zugleichfunktion für BGR, LBEG und LIAG wahrzunehmen. Gegenstand dieses Auftrags ist die Wahrnehmung der Tätigkeit des Gefahrgutbeauftragten sowie die Übernahme weiterer Aufgaben aus dem Bereich Verpackungsleistungen und Erstellung von Versanddokumenten für die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie LBEG) und das Leibniz- Institut für Angewandte Geophysik (LIAG). Die Aufgaben des Gefahrgutbeauftragten sind in Zugleichfunktion für BGR, LBEG und LIAG wahrzunehmen.

c) Ort der Leistungserbringung Hannover.

7. Zulassung von Nebenangeboten Nein.

8. Bestimmungen über die Ausführungsfrist Der Vertrag wird geschlossen für den Zeitraum von 01.04.2020 bis 31.03.2024 (Vertragslaufzeit). Wird der Vertrag seitens des Auftraggebers nicht drei Monate zum Vertragsende gekündigt, verlängert er sich einmalig um ein weiteres Jahr bis 31.03.2025 (Gesamtlaufzeit max. 5 Jahre).

10. Wesentliche Zahlungsbedingungen Abschlags- und Schlusszahlungen im Rahmen der Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen Teil B (VOL/B). Zahlungen des Auftraggebers erfolgen mit einem Zahlungsziel von 30 Tagen ohne Abzug oder innerhalb der angebotenen Skontofrist unter Abzug des angebotenen Skontos nach Eingang der Rechnung auf das vom Auftragnehmer in der Rechnung benannte Konto. Maßgebend für die Rechtzeitigkeit der Zahlungist der Zugang des Überweisungsauftrags beim Zahlungsinstitut des Auftraggebers.

11. Unterlagen zur Beurteilung der Eignung des Bieters und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen Referenzen Der Bieter hat mit seinem Angebot mindestens fünf geeignete Referenzen über ausgeführte Liefer- und Dienstleistungsaufträge in den letzten drei Jahren nachzuweisen, die mit dem aus diesem Vergabeverfahren zu vergebenden Auftrag vergleichbar sind. Vergleichbare Leistungen sind Leistungen, die folgende Anforderungen erfüllen und jeweils im Hinblick auf die Komplexität und Schwierigkeit dem zu vergebenden Auftrag entsprechen. • Als Referenz können nur Aufträge aufgeführt werden, die die Leistungen des externen Gefahrgutbeauftragter in der von der Größe und Komplexität vergleichbaren Organisation und in vergleichbarer Menge zum Inhalt hatten. Zu jeder als Nachweis vorgelegten Referenz sind der Auftragsgegenstand, der Auftragssumme, der Liefer- bzw. Erbringungszeitpunkt sowie der öffentlichen oder privaten Leistungsempfänger (inkl. Nennung der Ansprechpartner mit Tel.-Nr.) anzugeben. Der den Vergabeunterlagen beigefügte Vordruck „Eigenerklärung zu den Referenzen“ ist vollständig auszufüllen und dem Angebot beizufügen. Personalstärke und -qualifikation Der Bieter hat anzugeben, welche Fachkräfte im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, unabhängig davon, ob diese dem Unternehmen angehören oder nicht. Der Bieter muss die jeweilige Qualifikation mit Angebotsabgabe durch aussagefähige Unter-lagen der vom Bieter zum Einsatz vorgesehenen Fachkräfte nachweisen. • Die zum Einsatz vorgesehenen mindestens zwei Fachkräfte verfügen über die notwendigen Kenntnisse und Erfahrungen im Gefahrguttransportrecht und Verkehrsrecht und haben an den notwendigen Schulungen gemäß § 4 Gefahrgutbeauftragtenver-ordnung (GbV) mit Erfolg teilgenommen. • Die zum Einsatz vorgesehenen mindestens zwei Fachkräfte sollen über mindestens fünfjährige Erfahrung in Tätigkeit als Gefahrgutbeauftragter verfügen. • Die zum Einsatz vorgesehene Fachkraft bzw. Fachkräfte für die Aufgaben Verpackungsleistungen und Erstellung von Versanddokumenten sind im Besitz einer gültigen Schulungsbescheinigung nach IATA-DGR der Personalkategorie 1 „Versender“ und Personalkategorie 2 „Verpacker“. Alternativ nach Personalkategorie 6. • Für die zum Einsatz vorgesehene Fachkraft bzw. Fachkräfte für weitere Maßnahmen, z. B. Schulungen im Bereich der Ladungssicherung im Straßen- und Seeverkehr, sind die Qualifikationsnachweise als Ausbilder (z. B. nach VDI oder DVR) nachzuweisen. Die zum Einsatz gelangenden Fachkräfte des AN müssen bei der Angebotsvorlage und Vertragsbeginn sowie über die gesamte Vertragslaufzeit über die oben geforderten Schulungs-nachweise verfügen. Sollte während der Vertragslaufzeit die Gültigkeitsfrist eines der Schulungsnachweise einer Person auslaufen, ist dem AG unaufgefordert ein aktueller Schulungsnachweis vorzulegen. Der Bieter muss die jeweilige Qualifikation bei Angebotsabgabe durch aussagefähige Unterlagen für die vom Bieter zum Einsatz vorgesehenen Fachkräfte nachweisen. Aus diesen Nachweisen muss ersichtlich sein, inwieweit die benannten Personen den geforderten Qualifikationen und Anforderungen gerecht werden. Es sind insbesondere auch detaillierte Angaben zu den von der Fachkraft bisher durchgeführten Tätigkeiten als Gefahrgutbeauftragter inkl. Nennung des Auftraggebers und einer kurzen Beschreibung des Zeitrahmens aufzuführen.

12. Zuschlagskriterien Preis.

14. Sonstige Angaben Mit der Abgabe des Angebots unterliegt der Bieter den Bestimmungen über nichtberücksichtigte Angebote (§46 Absatz 1 UVgO). Es gilt deutsches Recht.

Veröffentlichung

Geonet Ausschreibung 30945 vom 30.01.2020